Drei Tipps, um professionell mit Fehlern im Job umzugehen

Fehler sind unangenehm, passieren aber jedem. Klar, das ändert nichts an der Tatsache, dass man manchmal am liebsten im Erdboden versinken möchte, doch es macht einem das Versinken ein wenig leichter. Besonders im Job wollen wir alles richtig machen – klappt nur leider nicht immer. Für das professionelle Umgehen mit Fails am Arbeitsplatz haben wir drei Tipps.

# Stay cool

Fehler, Alarm, Error – aber bitte nicht in voller Lautstärke. Klar, wenn was schiefläuft, reagiert man meistens geschockt und zuckt erstmal richtig zusammen. In dem Moment aber nicht anfangen, panisch nach Hilfe zu schreien und somit das ganze Büro in Aufruhr versetzen. Die nächsten Sekunden werden vermutlich keine Insolvenz zur Folge haben oder das ganze Computernetz lahmlegen (soweit du nicht in der Informatikabteilung tätig bist). Das Wichtigste ist, durchzuatmen und sich ein Bild von der Lage zu verschaffen. Die gelöschte Datei landet schließlich meist erst im Mülleimer und ein falscher Klick lässt sich oft rückgängig machen. Wenn dann nach eigenen Versuchen keine Besserung eintritt, bitte die nachfolgenden Punkte beachten.

# Be honest

Mist gebaut und jetzt schnell alles auf den Kollegen schieben. Geht’s noch? Erstens, wer als Kollegenschwein bekannt wird, der wird sich auf Arbeit schnell zu recht unerwünscht fühlen, und zweitens, die Kindergartentage sind längst vorbei. Hier wird für Fehler geradegestanden. Wem ein Missgeschick unterläuft, das er selbst nicht lösen kann, der sollte direkt einem Kollegen oder einer Kollegin Bescheid geben. Schließlich können Fehler so manch üble Welle nach sich ziehen. Ehrlichkeit sorgt dann nicht nur dafür, dass der Murks instant behoben werden kann, sondern rückt einen selber in gutes Licht. Es zeigt, dass man sich engagiert, die Dinge richtigzumachen, und keine Scheu hat, eigene Fehler zuzugeben. Das macht sympathisch.

# Say sorry

Ja, wir kennen das. Entschuldigen tut sich niemand gern und die Worte bringt man oft schwer über die Lippen. Dabei hat ein einfaches Sorry schon viele Wogen geglättet. Wer Mist gebaut hat, an dessen Lösung schon fünf Kolleg*innen tüfteln, der sollte langsam mit der Sprache herausrücken und sich entschuldigen – und zwar nicht nur im Flüsterton. Das besänftigt hitzige Gemüter und entlässt einen aus der Gefahrenzone. Schließlich hat man gezeigt, dass es keine Absicht war und es einem leid tut. Dann kann man doch gar nicht länger böse sein, oder?


Kati Dirscherl

Kati studiert einen Mix aus Wirtschaft und Kommunikation und wusste eigentlich schon immer, dass es sie in die Journalismusrichtung treibt. Wenn sie sich nicht gerade im Schreibflow befindet oder als Meme-Meister fungiert, verbringt sie ihre Freizeit gern mit langen Spaziergängen, philosophischen Themen und absurden Dokumentationen über alle möglichen Kuriositäten dieser Welt.

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