Die Ausstrahlung macht’s: So gewinnst du auf Arbeit Sympathiepunkte

„Was schaust du denn immer so grimmig?“ Wer das des Öfteren gefragt wird, aber weder mies gelaunt noch sauer ist, der leidet möglicherweise am Resting-Bitch-Face-Syndrom, kurz RBF. Ein Blick, der selbst bei kompletter Entspannung aller Gesichtszüge eine angespannte und mies gelaunte Wirkung verbreitet. Gerade bei schlechten Arbeitskonditionen gibt es nur ziemlich wenige Gründe, daran arbeiten zu wollen – oder überhaupt zu müssen. Wer aber den Job trotzdem möglichst angenehm aushalten und wenigstens gute Stimmung bei den Kolleg*innen verbreiten will, kann sich an folgende Tipps halten.

# Mundwinkel hoch

Schießt der Puls augenblicklich in die Höhe? Verständlich. Gerade in Serviceberufen scheint so mancher Kunde davon auszugehen, dass er mit dem schwarzen Kaffee auch gleichzeitig das Verhalten der Bedienung gepachtet hat. Kurz: Nö. Gleichzeitig gibt es aber auch Studien, die besagen, dass ein Lächeln sofort fröhlich machen kann. Und gerade bei den ätzendsten Kunden kann gute Laune ja nicht verkehrt sein, vor allem wenn man verbündete Kolleg*innen braucht. Morgens ein freundliches „Guten Morgen“ in die Runde werfen und schon wirkt man positiv – auch wenn einem der Monday Blues noch in den Knochen steckt.

# Bewegung für die Hände

Gestikulieren wirkt sympathisch. Ehrlich? Wer mit verschränkten Händen vor einem steht, der wirkt oft abweisend und desinteressiert. Die Körperhaltung sagt: Lass mich in Ruhe, komm mir nicht näher. Stattdessen lieber ein bisschen Leben in die Bude bringen und gerne die Gestik mit ins Gespräch einbauen. Ein paar Bewegungen sind ja auch für den Kreislauf gut. Aber Achtung, aufgepasst. Bitte nicht die Kaffeetasse des anderen mit einem festen Kick über den Tisch segeln lassen. 

# Optimaler Blickkontakt

Augen auf. Klar, Blickkontakt ist manchmal verdammt unangenehm und schreit förmlich danach, umgangen zu werden. Doch wer dem Gesprächspartner problemlos in die Augen schaut (nicht starrt, wohlgemerkt), der wirkt wie ein guter Zuhörer, auch wenn die Gedanken abdriften. Wenn man mit seinem Blick im Raum umherwandert oder Löcher in den Boden glotzt, bekommt der andere sehr schnell das Gefühl, dass man sich zero für das Thema interessiert. Und jetzt mal ehrlich: Man selbst will doch auch, dass einem zugehört wird.

# Zuhören plus Interesse

Na, wie war dein Wochenende? Sich nach dem Wohlbefinden oder den Freizeitaktivitäten des anderen zu erkundigen, gehört zum guten Ton. Zwar logischerweise nicht bei jedem dahergelaufenen Fremden, aber bei (flüchtigen) Bekannten bietet sich die Gelegenheit allemal. Wer jedes Mal stumm im Büro erscheint, Dialoge abwürgt und ohne Verabschiedung aus dem Büro verschwindet, zeigt zwar deutlich, dass kein Bock auf soziale Interaktion oder ein großes Problem mit Social Anxiety besteht, wirkt aber auch schnell heftig unsympathisch.

# Ideale Gemeinsamkeiten

Gleicher Musikgeschmack, Arbeitsplan oder gleiches Lieblingsgericht. Gemeinsamkeiten verbinden mehr als Unterschiede – offensichtlich. Wer aber bei seinen Kolleg*innen besonders sympathisch rüberkommen will, achtet bewusst auf diese Ähnlichkeiten und baut sie ins Gespräch mit ein. Einfach mal die Aussage fallen lassen, dass man bei dieser oder jener Band aufs Konzert gehen möchte oder das Gericht Nummer 27 beim Vietnamesen nebenan am liebsten mag. Dann hat der andere gleich einen besseren Draht zu dir.


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